Presseinformation von Dörte Liebetruth: Mehr als 732.000 Euro für Kreisverdener Schulträger zur Anschaffung digitaler Endgeräte

Sofortausstattungsprogramm für digitale Endgeräte kommt an

Landkreis Verden. Mehr als 732.000 Euro wurden aus dem Corona-Sofortausstattungsprogramm von Bund und Ländern für die Anschaffung mobiler digitaler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler ohne Gerät nun für Schulträger im Landkreis Verden bewilligt. Das hat die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth aus dem Niedersächsischen Kultusministerium erfahren. Davon kann der Flecken Ottersberg 40.891 Euro in Anspruch nehmen, die Gemeinde Dörverden 28.973 Euro, die Gemeinde Kirchlinteln 26.750 und die Gemeinde Oyten 51.132 Euro. Für den Landkreis Verden als Schulträger für die Berufsbildenden Schulen, Gymnasien und staatlichen Förderschulen wurden 370.000 Euro bewilligt. Die Stadt Achim kann für die Anschaffung mobiler digitaler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler 97.580 Euro beanspruchen und die Stadt Verden 108.459 Euro. Auch die ibs-Berufsfachschule Pflege und Altenpflege Achim kann vom Sofortausstattungsprogramm in Höhe von 5.430 Euro profitieren. Die Stiftung Waldheim, die Trägerin der Helene-Grulke-Schule ist, kann 3.129 Euro beanspruchen. Noch nicht abschließend bearbeitet sind die Anträge der Samtgemeinde Thedinghausen und der Freien Rudolf-Steiner-Schule Ottersberg.

Dazu nimmt Dörte Liebetruth Stellung: „In den vergangenen Corona-Monaten ist mehr als deutlich geworden, dass jede Schülerin und jeder Schüler heute ein digitales Endgerät braucht. Das Sofortausstattungsprogramm, trägt dazu bei, dass wir diesem Ziel im Landkreis Verden näher kommen. Weitere Mittel können aus dem Digitalpakt Schule beantragt werden, was mancherorts schon geschehen ist. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass bald alle Schülerinnen und Schüler im Landkreis Verden ein digitales Endgerät für den Schulunterricht nutzen können.“

Der Bund und die Länder hatten im April beschlossen, zusätzlich 500 Millionen Euro für die Anschaffung mobiler digitaler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler ohne Gerät bereitzustellen. Mit der Veröffentlichung der entsprechenden „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Umsetzung des Sofortausstattungsprogramms des Bundes und der Länder“ konnten die Schulträger bis Ende August Mittel für die schulgebundenen mobilen Endgeräte beantragen. Das „Sofortausstattungsprogramm“ für mobile Endgeräte ist eine Ergänzung zum DigitalPakt Schule 2019 bis 2024. Niedersachsen erhielt von den 500 Millionen rund 47 Millionen Euro. Hinzu kommt ein Eigenanteil von 10 Prozent, der für das Land rund 4,7 Millionen Euro entspricht. Für Investitionsmaßnahmen in Niedersachsen stand daher ein Gesamtfördervolumen in Höhe von rund 52 Millionen Euro zur Verfügung. Förderfähig waren alle entsprechenden Anschaffungen frühestens seit Beginn der Schulschließungen am 16. März 2020 und die spätestens bis zum 31.12.2020 durchgeführt werden. Eine Antragstellung war bis zum 31.8.2020 möglich.

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