Bernd Michallik: Es geht noch was beim Ganztagsausbau – Förderfrist verlängert!

Verden/Landkreis (hm). Mit dem Konjunkturpaket des Bundes sind im Sommer zusätzliche Mittel für den Ausbau der Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich beschlossen worden. Eine Fristverlängerung soll den Kommunen jetzt helfen, die Mittel vor Ort einzusetzen. Darauf weist SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik jetzt in Pressedienst der Kreis-SPD hin.

 

„Die Hälfte der zusätzlichen 1,5 Milliarden Euro können bereits in diesem Jahr für Planungs- und Baukosten für den Ganztag verwendt werden oder für Investitionen in Hygienemaßnahmen oder die Ausstattung mit Spiel- oder Sportgeräten eingesetzt werden“, informiert der SPD-Mann.

 

Der SPD-Kreischef äußert sich erfreut darüber, dass inzwischen eine Verlängerung der Antragsfrist um ein halbes Jahr vorgenommen worden ist, um den Schulträgern in den Städten und Gemeinden mehr Zeit einzuräumen. „Damit können etliche Kommunen jetzt entspannter auf die Gelder zugreifen und geplante Investitionen tatsächlich realisieren“, ist Bernd Michallik überzeugt.

 

Hintergrund ist der für das Jahr 2025 geplante Rechtsanspuch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich. „Die Große Koalition in Berlin hatte sich  bereits zuvor auf einen Zwei-Milliarden-Euro-Topf für den Ganztagsausbau verständigt. Das mit dem Konjunkturprogramm noch einmal anderthalb Milliarden dazu kommen, ist gut für die Familien, für die Schulträger und für die Wirtschaft“, betont Michallik weiter.

 

„Und es ist sehr gut, dass diese Investition mit der jüngsten Bund-Länder-Vereinbarung jetzt in der Umsetzung besser handhabbar wird.“  Konkret sieht die Absprache vor, dass aus dem 750-Millionen-Euro-Programm zu fördernde Maßnahmen bis zum 30.06.2021 begonnen und die Mittel bis 31.12.2021 verausgabt sein müssen.

 

Bernd Michallik abschließend: „Schon heute besucht mehr als jedes zweite Grundschulkind in Deutschland eine Ganztagsbetreuung. Der Bedarf wird von Experten aber auf etwa 75 bis 80 Prozent geschätzt. Mit Investitionen in den Ganztag wird dabei insbesondere die Chancengerechtigkeit für Kinder aus Familien mit geringerem Einkommen gesteigert.“

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.