Bernd Michallik: Jahressteuergesetz mit deutlichen Verbesserungen für Ehrenamtliche

Verden/Landkreis (hm). „Die Verbesserungen für Ehrenamt und Übungsleitung sind ein wichtiges Signal für engagierte Bürgerinnen und Bürger.“ Mit diesen Worten kommentierte SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik in einer Pressemitteilung wichtige Änderungen im Jahressteuergesetz für die Ehrenamtlichkeit.

 

Es sei mit dem neuen Jahressteuergesetz ein entscheidender Schritt getan worden, um das bürgerliche Engagement zu stärken, meint SPD-Finanzexperte Michallik. Ein Schwerpunkt des Gesetzes sieht er in den Neuerungen für ehrenamtlich Tätige und ihre Vereine, die sich über einige gewichtige Verbesserungen freuen dürfen.

 

So wird der Übungsleiterpauschalbetrag von 2 400 auf 3 000 Euro angehoben und die Ehrenamtspauschale wird von 720 aud 840 Euro erhöht. Mit der Steuerbefreiung ist auch eine entsprechende Befreiung von den Sozialversicherungsbeiträgen verbunden.

 

Außerdem wird die Arbeit der gemeinnützigen Vereine vereinfacht: „Besonders wichtig ist hierbei, dass die Freigrenze, bis zu der gemeinnützige Vereine Einnahmen aus einer wirtschaftlichen Tätigkeit steuerfrei erzielen können, von 35 000 auf 45 000 Euro erhöht wird. Damit werden die Vereine bei der Mittelbeschaffung für ihren gemeinnützigen Zweck unterstützt“, so Bernd Michallik.

 

Zusätzlich wird die Grenze für eine vereinfachte Spendenbescheinigung von 200 auf 300 Euro angehoben und die Pflicht zur „zeitnahen Mittelverwendung“ für gemeinnützige Vereine mit Einnahmen von weniger als 45 000 Euro wird abgeschafft.

 

Bernd Michallik betont weiter: „Kleine gemeinnützige Vereine profitieren von dieser Entlastung, da damit künftig die Mittelverwendungsrechnung entfällt.“ Mit dem Jahressteuergesetz wird auch das Spektrum der anerkannten gemeinnützigen Zwecksetzungen erweitert.

 

„Künftig können auch Vereine und Organisationen als gemeinnützig anerkannt werden, die sich für Klimaschutz oder Förderung der lokalen Kommunikation einsetzen oder die Menschen helfen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Das ist ein wichtiges Signal an die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger“, betont der SPD-Kreisvorsitzende.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.