AWO setzt auf umfassende Aufklärung und Information über den Corona-Impfstoff

Verden/Landkreis (hm). Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) fordert eine verständliche und umfassende Informationsstrategie zur Aufklärung impfberechtigter Personengruppen über den Corona-Impfstoff, um offene Fragen zu beantworten und Ängsten entgegenzuwirken. Dieses Vorgehen werde die Impfbereitschaft wesentlich zuverlässiger stärken als eine Impfpflichtdebatte, so AWO-Kreisvorsitzender und SPD-Sozialexperte Fritz-Heiner Hepke (Uphusen).

 

Hepke nennt es einen großen Erfolg, wie schnell wirksame Vakzine gegen das Corona-Virus entwickelt worden seien. Gerade besonders betroffene Gruppen wie diejenigen, die beruflich bedingt engen Kontakt mit Menschen hätten, würden davon profitieren, so der Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes. Jetzt gelte es aber zunächst, weiter intensive Aufklärung zu betreiben, um die Impfbereitschaft zu erhöhen.

 

Hepke weiter: „Für uns alle waren die letzten Monate eine Herausforderung. Gerade die Menschen in der Pflege sind für ihren Dienst bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gegangen. Dafür haben sie zu wenig Anerkennung bekommen und mussten immer wieder die Erfahrung machen, vergessen zu werden.

 

Mit der Debatte um eine Impfverpflichtung jetzt auch noch den Eindruck zu erwecken, sie müssten zum impfen angehalten werden, schlägt in die selbe Kerbe und lässt jede Wertschätzung für die Fachkräfte in der Pflege vermissen. Eine umfassende Informations- und Aufklärungsstrategie über den Impfstoff würde dagegen das überfällige Signal senden, dass sie ernst genommen werden“, so Fritz-Heiner Hepke abschließend.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.