Bernd Michallik: Lieferkettengesetz wird vieles zum Guten werden!

Verden/Landkreis (hm). Mit der Verständigung im Bundeskabinett zum Lieferkettengesetz ist für den SPD-Kreisvorsitzenden Bernd Michallik (Langwedel) klar, dass Deutschland hiermit das wirkungsvollste Gesetz zum Schutz der Menschenrechte in der Europäischen Union bekommen wird. Dies verdeutlichte der SPD-Kreischef jetzt im Pressedienst der Kreis-SPD.

 

Bernd Michallik konkret: „Die gesamte Lieferkette der Unternehmen wird dadurch wirkungs-voll unter die Lupe genommen. Das Gesetz regelt die unternehmerische Verantwortung für die Einhaltung von Menschenrechten. Kinderarbeit, Sklavenarbeit und Umweltzerstörung werden dadurch wirkungsvoll bekämpft. Großer Dank gilt dabei auch Kirchen, Gewerkschaften und Sozialverbänden, die auch vor Ort mit ihren außerparlamentarischen Kampagnen mächtig Druck gemacht haben“, lobt der SPD-Mann.

 

Auch das Resümee, gezogen vom Kreisvorsitzenden der SPD-Arbeitnehmerschaft, Dietmar Teubert (Verden), ist dabei klar positiv ausgefallen: „Das Lieferkettengesetz wird Arbeitsbedingungen weltweit verbessern, ohne für heimische Unternehmen unzumutbare Verpflichtungen zu schaffen“, macht der AfA-Kreisvorsitzende deutlich.

 

Für Teubert ist klar, dass das künftige Gesetz am Ende so aussehen muss, dass es auch für die Unternehmen zumutbar sein muss und praktikabel ist. Schließlich ist uns Sozialdemokraten klar, dass wir keine Politik gegen die Wirtschaft machen, sondern für die arbeitenden Menschen, betonte Teubert.

 

Sein Plädoyer für das Lieferkettengesetz hatte Bernd Michallik mit einer eindringlichen Schilderung von Arbeitsbedingungen in der Dritten Welt begonnen, die auch schon in zahlreichen Fernsehdokumentationen zu sehen waren: „Fabriken, häufig für Textilien, in denen Brandschutz keine Rolle spielt, Kinderarbeit, Niedriglöhne, Menschenrechtsverstöße – all das ist an der Tagesordnung und kann Bestandteil von Produkten sein, die in Deutschland auf dem Markt sind. Umfragen zufolge unterstützen deshalb schon jetzt über 75 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande ein Lieferkettengesetz.“

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