Karin Hanschmann beleuchtet aktuelle Situation zu Frauenrechten und Gleichstellung

Karin Hanschmann

Verden/Landkreis (hm). „Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist rund zehn Jahre nach der Verabschiedung der Istanbul-Konvention noch ein riesiges Problem weltweit, aber auch in Europa und vor unserer Haustür.“ Das sagt die Verdener SPD-Kreistagsabgeordnete Karin Hanschmann im Pressedienst der Kreis-SPD.

 

„Der vor einigen Tagen verkündete Austritt der Türkei aus dem ersten Abkommen gegen Gewalt an Frauen, das häusliche Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe und Genitalverstümmelung bekämpft, ist ein alarmierendes Signal für alle, die sich für die Rechte und Gleichstellung von Frauen einsetzen“, betont die Dauelserin Hanschmann.

 

Weiter ging Karin Hanschmann auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie im häuslichen Umfeld ein. „Hier müssen wir uns politisch auf allen Ebenen nachdrücklich dafür einsetzen, dass Corona nicht zu einem nachhaltigen Rollback in der Gleichberechtigung führt“, fordert Hanschmann.

 

Auch sei die Nachfrage von schutzsuchenden Frauen und ihren Kindern nach einem Platz im Frauenhaus nach wie vor hoch. Daran habe auch die Corona-Pandemie nichts geändert, im Gegenteil. Karin Hanschmann ist sich angesichts dieses Sachverhaltes sicher, dass zukünftig die Unterbringungs- und Hilfsangebote für weibliche Gewaltopfer noch ausgeweitet werden müssten.

 

Allenthalben seien während des ersten Lockdowns die negativen Auswirkungen in den Familien noch nicht ganz so spürbar gewesen. Anders stelle sich die Situation im derzeitigen Lockdown jedoch dar. „In vielen Gesprächen hören wir kreisweit, dass die Problemlagen der Frauen deutlich schlimmer sind. Hinzu stellen wir fest, dass auch der Bedarf nach Unter-stützung bei den Themen Trennung und Scheidung erhöht ist“, so die SPD-Kreistagsabgeordnete über die Entwicklung der letzten Monate.

 

Sorge bereitet der SPD-Frau zudem eine zunehmende Frauenfeindlichkeit und Hasskriminalität, sowohl im Netz, als auch von Angesicht zu Angesicht. Hier sollten dringend Aktivitäten und Kampagnen folgen, um dem Einhalt zu bieten.

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